Wer ich bin?

Biografie Klausbernd Vollmar

Das beginne ich erst langsam zu verstehen – hier die Fakten: Gleich nach dem Krieg wurde ich bei Köln geboren und bestand 1964 das Abitur. Nach dem Studium der Germanistik, Linguistik, Geowissenschaften und Philosophie (1973 Staatsexamen an der Ruhr-Universität Bochum) war ich eine Zeitlang Lektor des Goethe-Instituts in Finnland. Ein Forschungsstipendium des kanadischen Staats führte mich an die ehrwürdige McGill University in Montreal, wo ich drei Jahre im Bereich der Literaturwissenschaft emsig forschte und lehrte, für Zeitschriften und als beratender Regisseur am internationalen Theater in Montreal tätig war. In dieser Zeit veröffentlichte ich in der Reihe Europäische Hochschulschriften ein wissenschaftliches Werk über Rezeptionstheorie, das ich heute kaum noch verstehe.

1977 reiste ich munter ein Jahr lang durch amerikanische Landkommunen und wurde unverhofft zum Spezialisten für die amerikanische Alternativkultur. Daraus entstand der damalige Bestseller "Landkommunen in Nordamerika", ferner Radiosendungen und Vorträge über die amerikanische Alternativkultur. So wurde ich als ökonomischer Berater und später als geschäftsführender Gesellschafter der Sarakiniko GmbH berufen, einer Gruppe, die in Griechenland einen Großteil der Insel Ithaka gekauft hatte, die nach ökologischen Gesichtspunkten erschlossen wurde.

Ab Ende 1978 ließ ich mich am medizinischen Institut der Ruhr Universität Bochum als Gruppenleiter für alle Stufen des Autogenen Trainings und Katathymen Bilderlebens ausbilden, worüber ich ein erfolgreiches Grundlagenbuch veröffentlichte. Später war ich Ausbildungsleiter an diesem Institut.

Das in Kanada begonnene Zweitstudium der Psychologie schloss ich 1980 mit dem Diplom ab und führte ab 1982 eine Jugendberatungsstelle in Amsterdam und Solingen, in der ich für die wissenschaftliche Leitung und Außendarstellung verantwortlich war. In dieser Zeit arbeitete ich ferner für die deutsche Männerbewegung, gab den Männerkalender 1983 und 1984 heraus und schrieb "Wo die Angst ist, geht’s lang", ein Buch über die Emanzipationsversuche von Männern, und "Wasserberg", einen Roman, der teilweise in Nepal spielt, wo ich von 1980 bis Anfang 1982 das Leben genossen habe. In Nepal lernte ich in Meditation und Yoga kennen. Auf diesen Erfahrungen gründen meine zahlreichen Bücher zu diesen Themen.

Klausbernd Vollmar

                                                                                                                                                                   

Seit Beginn der achtziger Jahre arbeitete ich im Bereich der Krisenintervention in einem eigenen Institut. In der Zeit besuchte ich öfter die Findhorngruppe in Schottland, wo ich im Auftrag dieser Aktiengesellschaft den Verlag mit aufbaute und leitete. Zugleich war ich Schüler bei Freifrau Dr. von Ungern-Sternberg, einer direkten Schülerin C.G. Jungs, und Mitglied einer englischen Gurdjieff-Gruppe.

 

Von diesen teils erschreckend strengen psychologischen Schulungen ausgehend – wie ich das ertragen konnte, ist mir heute noch ein Rätsel – entwickelte ich ein Modell der Persönlichkeit. Meine Grundüberzeugung, dass erfolgreiche Entscheidungs- und Verständnisprozesse als ein Oszillieren zwischen weiblichen und männlichen Archetyp zu verstehen sind, bildete sich in dieser Zeit heraus und führte zu Buchveröffentlichungen, Radio- und Fernsehsendungen. Hinzu kam eine intensive Beschäftigung mit dem Einsatz von Träumen bei der Entwicklung neuer Ideen und bei Problemlösungsprozessen. Auch hierzu liegen einige Buchveröffentlichungen vor – ich scheine schreibsüchtig zu sein.

Seit den 80er Jahren lebe ich meist in Cley-Next-The-Sea, einem idyllischen Künstlerdorf an der englischen Ostküste, halte dort Seminare in Kleingruppen über die kreative Arbeit mit Träumen und der Entwicklung der eigenen Potenziale.

                                                                                                 Klausbernd Vollmar
In den 90er Jahren rief ich die Traumbüros ins Leben. Sie gingen davon aus, dass der Traum für die Zukunft des Träumers produktiv zu nutzen ist. Der Blick wurde nicht auf die Krankheit und Vergangenheit gerichtet, sondern auf eine freudvolle und erfolgreiche Lebensbewältigung. Aus den Traumbüros entstand die Internetfirma TraumOnline - www.traumonline.de -, die ich 1999 zusammen mit dem Diplompsychologen Konrad Lenz gründete und die über alle Fragen des Traums und der Symbolik informiert. Ferner entwickelten wir eine umfangreiche Traumsoftware. Heutzutage leite ich Seminare, halte Vorträge und schreibe begeistert Romane und Sachbücher über Farbe, wenn ich nicht mit meinem Boot weit aufs Meer fahre, meine Garten pflege oder mich auf einer Expedition in die Arktis befinde, der ich verfallen bin.

 

Biografie Klausbernd Vollmar

 

 

Begegnungen mit bemerkenswerten Menschen und mir

Stationen auf meiner Lebensreise

Will Somers, dem Hofnarren von Heinrich VIII., werden folgende Worte in den Mund gelegt:

Ich bin nicht sicher, ob ich mich selbst erkenne, wenn ich in einen Spiegel schaue. Was ich entdecke, ist Eitelkeit. Sie ist die erste Eigenschaft, die wir haben, und die letzte, die dahingeht.

Das Leben als Reise zu sehen hat eine lange Tradition. Ich erinnere nur an Bunyans vielzierten und einflussreichen Roman Pilgrim`s Progress, der unsere Lebensreise fürchterlich ernst als Pilgerreise beschreibt und nach der Bibel das meistübersetzte Buch der Weltliteratur ist. Auch C.G. Jung sah die Entwicklung des Menschen, die Individuation, unter dem Aspekt der Reise.

Eigentlich wäre ich gerne Forschungsreisender geworden, so ein richtiger Explorer mit Tropenhelm oder im Eisbärfell auf rasendem Hundeschlitten. Da aber im Außen bereits alles erforscht ist, wandte ich mich mehr den Innen- und speziell den Traumwelten zu. Dennoch pflegte ich jahrelang wie Jack Kerouac on the road zu sein und die Kontinente wie mein Hemd zu wechseln und die abgelegensten Flecke dieser Erde mit Lust zu bereisen.

Ich werde mich nicht an die historische Reihenfolge meines Weges halten. In den Welten, auf die es ankommt, lernt der Protagonist in Quantensprüngen – vor und zurück – und da auch die Reise des Odysseus keineswegs eine lineare war, befinde ich mich guter Gesellschaft.

Zunächst möchte ich meine Reisen zur Anima, dem Weiblichen, schildern, die mich in die Sahara und nach Nepal brachten. Bei diesen Reisen drängt sich sogleich wieder die Parallele zur "Odyssee" auf, denn der listenreiche Odysseus setzte sich in seinen Fahrten hauptsächlich mit dem Weiblichen auseinander: Sie erinnern sich vielleicht noch an die Sirenen, an Nausikaa und die Zauberin Circe, deren bewundernswerte Stärke darin lag, die Männer in Schweine zu verwandeln. Ein Glück für jeden, der auf solche Frauen trifft.

Sahara - eine Traumheilung: So kühn wie naiv hatte ich mir vorgenommen, auf der klassischen Strecke von Taouz nach Timbuktu die Sahara zu durchqueren. Auf der Fahrt durch Niger, bei der die Piste durch Kamelskelette und ausgebrannte LKWs markiert war, lernte ich unterwegs – zu meiner Verwunderung mitten in der Wüste – eine Gruppe von Frauen kennen, die sich an meinem Rastplatz niederließen und in der Art der Wüste mich anstierten. Die Hennazeichnungen an den Handinnenflächen, Oberarmen und Füßen ließen mich unweigerlich an die Huris denken, jene Geister der Wüste, die den Rastenden vorzüglich im Schlaf zur Mittagszeit heimsuchen. Bei untergehender Sonne kam ich zu meinem Verhängnis an ihren Zelten an.
Als ich mich auf meine Matte legte, hatte ich das Gefühl, dass diese lebiger als ich war: So viele Flöhe, Wanzen und ich weiß nicht welch andere Insekten schienen mit mir den Schlafplatz zu teilen. Des Morgens glich ich eher einem Streuselkuchen als mir selbst. Auf der weitere Reise begannen sich einige dieser Stiche zu entzünden, und da ich Held spielen wollte und nichts dagegen unternahm – in shallah! – bekam ich eine Sepsis und verlor vor meinem Landrover das Bewusstsein.

Als ich wieder zu Bewusstsein kam, lag ich gleich Marat in der Badewanne – allerdings in einem wunderschönen Garten und erstochen wurde ich zum Glück auch nicht. Stattdessen rief eine Dienerin mir unverständliche Worte und wie im romantischen Film kam der Scheich natürlich ganz in Weiß herbei, der etwas englisch sprach. Da Allah, der Große, mich ihm gesandt hatte, gebot es die Gastfreundschaft, mich zu behandeln. Diese Behandlung würde seiner Tradition folgen, wenn ich jedoch westliche Medizin vorzöge, würde er mir einen westlichen Arzt besorgen. Ich willigte in die Behandlung des Scheichs ein, da die Worte meiner Mutter mir im Ohr wiederklangen: Wenn Du wenig krank bist, brauchst Du keinen Arzt. Bist Du sehr krank, meide die Ärzte, wenn die Seele Deinen Körper nicht fliehen soll.

Die Behandlung bestand darin, dass dieser Scheich jeden Morgen nach dem Gebet mit mir rauchte, dass mir die Sinne schwanden. Ich wurde wieder in den wunderschönen Garten in die Wanne gelegt, in der ich den Tag verträumte. Abends besuchte er mich mit ausgesucht schönen Frauen. Wir genossen die feine arabische Erotik, sprachen offen und frei über meine Träume und nach zwei Wochen war ich physisch fähig weiterzureisen. Die Heilkraft der Träume verstärkt durch die feine Art des Scheichs und seiner Frauen hatte mich geheilt. Erst viele Jahre später sollte ich davon hören, wie die Sufis mit Träumen heilen – aber das war in London bei der unerträglich barschen Irina Tweedy.

Nepal und Indien - Lust und Hingabe als göttliche Erfahrung: Nach meinem zweiten Studium fuhr ich nach Nepal, einem damals noch völlig untouristischen Nepal, das nur von einigen Möchtegern-Hippies wie mir heimgesucht wurde. Ich wanderte und immer wieder verlor ich den Weg – was ja das größte Glück des Reisenden sein kann – und kam in die Gegend von Tashi Marang. Ja, ich kam in eine Traumwelt, in der für mich als westlicher Mensch die Menschen dort lebten, deren harten Lebenskampf ich geflissendlich übersah. Ich erfuhr die Illusion der Individualität – die Essenz des Buddhismus liegt ja darin, dass ein persönliches Selbst als Illusion angesehen wird. Es kommt darauf an, der Gemeinschaft und der Großen Mutter zu dienen und nicht dem Ego. Der Mann dient der Frau als Dankbarkeit, dass sie ihn geboren hat. Das hieß: Besonders die alten Frauen kifften, die Männer arbeiteten.

Die Auseinandersetzung mit meinen Widerständen begann: Ich bin doch besonders – ich hoffe, dass haben Sie bereits gemerkt, oder? – und möchte einzigartig sein und dort herrschte die Austauschbarkeit: Der Frau wurde ich zugeteilt, deren Bedürfnis ich entsprachen (am Anfang war das keine). Die Hingabe an das Ganze zählt und nicht die eigene Lust, wodurch paradoxerweise die eigene Lust nur noch um so größer und intensiver wurde. Ich lernte dann doch noch, wie naiv es ist, zu meinen, der höchste Genuss läge darin, der eigenen Lust zu dienen. Die höchste Lust – so wurde mir deutlich – liegt vielmehr darin, der Lust eines anderen zu dienen. Wir sind wesentlich kollektiver, als wir denken, eine Einsicht, die Jung in seiner Annahme des kollektiven Unbewussten formulierte. Die alten Frauen, die die Weisheit der Gruppe vertraten, stellten für mich eine Personifikation des kollektiven Unbewussten dar.

Später kam ich nach Indien (das war ein Fehler, Indien fand ich unerträglich) und in einen Hindu-Tempel, in dem ich verweilte (dort war es angenehm kühl). Der Abt stellte mir die Frage: "Hast du dich amüsiert?" Da ging mir ein Licht auf: Religion hängt mit Freude zusammen und nicht – wie meist in unserer Kultur – mit Leiden. Die Fähigkeit, sich zu freuen und Ekstase zu erleben, also tief in Freude berührt zu werden, macht die spirituelle Einstellung aus. Erst wenn du strahlst wie Lord Shiva, bist du auf dem richtigen Weg. Und dieses Strahlen, dieser Genuss des Körpers ist mit anderen zu teilen, wie mir der Abt wissend lächelnd erklärte. Lord Shiva beglückte an einem Tag tausend Hirtenmädchen und zeigte sich so als Gott, wie auch die Yub-Yam-Buddhas gerade dadurch ihre Kraft besitzen, da sie in ständiger Vereinigung mit ihrem weiblichen Gegenstück verweilen.

Nun möchte ich, um nicht als Muttersöhnchen zu erscheinen, meine Begegnungen mit dem Animus, dem männlichen Prinzip, kurz andeuten, das mich in Amerika und England stark berührte.

Vermont - das einfache Leben und die gelebte Vision: Für diese Station meiner Reise möchte ich Sie nach Amerika zur Hochblüte der Hippie-Zeit entführen. Flower-Power pur. Auf Einladung des Canada Councils für einen dreijährigen Forschungs- und Lehrauftrag kam ich nach Montreal. Man muss unterhalten bei seinen Vorlesungen, sagte mir mein Mentor. So las ich über den Einfluss der Ideen Hermann Hesses auf die Hippie-Bewegung, "Steppenwolf" war der Hit, ich zog das "Glasperlenspiel" vor, sprach über die Morgenlandfahrer, die ihre Utopie zu leben suchten, während ich in meinem Büro hockte und zwischen Buchdeckeln die Welt suchte, bis ich eines Tages mit einer Studentin völlig politisch unkorrekt einen Ausflug zu einer Landkommune unternahm. Hier hatten sich Menschen getroffen, die in und mit der Natur lebten, deren Miteinander auf dem Prinzip der gegenseitigen Hilfe basierte, hier las man nicht nur, hier orientierte man sich praktisch an den Schriften von Thoreaus Utopie "Walden" und Rudolf Steiner. Eine Vision muss gelebt werden und zwar mit Herz und Seele, meinte diese hochromantischen Landhippies.
Nannte noch Thomas Morus seine einflussreiche Vision "Utopia", was "Nirgendwo" bedeutet, so waren sie, die Visionäre des zwanzigsten Jahrhunderts, praktischer: Sie gründeten ihre Vision im Hier und Jetzt.
Lebe deine Träume, setze sie um, hieß es. Ich lernte das Netzwerk der Landkommunen kennen, das von der Idee beseelt war, die Welt zu verändern – und das geschah in Vermont unweit von Woodstock und natürlich in Kalifornien. Seitdem liebe ich meinen Garten.

Ein männlicher Weg: folge zielgerichtet deiner Vision und setze sie in die Tat um, wie Goethes Faust, der mit dem männlichen Satz "Am Anfang war die Tat" liebäugelte.

Norfolk - die harte Schule der Disziplin: Den streng männlichen Weg tat ich mir in England in einer Gurdjieff-Gruppe an. Das zeigte sich schon bei meinem Versuch, in die Gruppe aufgenommen zu werden, ein Vorgang, der sich mit dem dreimaligen Klopfen an die Tür des Klosters und viele Abweisungen vergleichen lässt. In den fünf Jahren dort sollte ich vor allem eines lernen: Man kann nichts, weiß nichts und ist in Automatismen verstrickt – ich hab das übrigens nie geglaubt, aber da es so schön elitär in der Gruppe zuging und sie auch einen Narren brauchten, blieb ich lange. Es ging darum, zu spüren, wie unbewusst man ist, und man musste immer das tun, was man am meisten ablehnt, z.B. Geld sammeln für die Gruppe, voll peinlich. Völlig gegensätzlich zu dem Flachsinn des sogenannten positiven Denkens, war das. Und wie jeder Schüler wurde auch ich irgendwann rausgeschmissen: don´t get attached ist schließlich eines der Prinzipien der klassischen Gurdjieff-Gruppe.                                                                                    Klausbernd Vollmar

 Bochum - ein magischer Raum in der Innenstadt: Downtown Bochum, Ruhrgebiet: dort befand sich mitten in der Innenstadt ein kleines Zimmer überfüllt mit Büchern, wo ich in die Welt der Symbole eingeführt wurde, und zwar von Olga. Olga, das ist meine große, verehrte Lehrerin Olga Freifrau Dr. von Ungern-Sternberg. Sie ist, glaube ich, über hundert Jahre alt geworden und war die letzte Überlebende, die noch bei C.G. und Emma Jung und dem alten Grafen Keyserlink gelernt hatte, ein Mitglied des berühmten Eranos-Kreises, wo sie Marie-Louise von Franz und den Einstein-Schüler und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli kennnlernte und sich mit ihnen befreundete. Ich kam eigentlich wegen meiner Probleme mit meinen Knien zu ihr (Demut) und ging als Meisterschüler, der sich zu emanzipieren und in der Welt zu bewähren hatte.

Mexiko - ins dunkle Meer der Pilze: Zu erwähnen wäre noch meine vor einiger Zeit verstorbene indianische Lehrerin Maria Sabina, die außer mir auch Janis Joplin und Mick Jagger empfing – die wahrscheinlich anders, oder auch nicht? Im Trikont Verlag gab ich als Dank ihr Buch "Die Führerin in die magische Welt der Pilze" mit heraus. Maria Sabina war meine Führerin in die Unterwelt: mit Psylopsibin-Pilzen – hier lernte ich das, was Jung als Nachtmeerfahrt des Helden bezeichnete, kennen und hautnah erleben – nicht nur wegen der Pilze, sondern auch weil ich den Dschungel hasse. Ich bin doch Arktis-Fan und dann das ...
Aber jenes kluge Weib zeigte mir, dass sich alles in Freiheit auflösen kann: Alles bist du, du bist der Schöpfer, keiner sonst.
Und so lernt der Mann von der fruchtbaren und der furchtbaren Mutter zugleich, deren Glanz er in jeder Frau erkennt. Seine Männlichkeit ist jedoch für diesen Glanz verantwortlich, wie auch sie ihm seine Männlichkeit schenken kann, in die er von weisen Männern geleitet wird.

Ich danke allen meinen Geliebten, Lehrerinnen und Lehrern – ohne die ich der tumbe tor geblieben wäre, als der ich meine Reise begann. Und nun stehe ich als der Narr vor ihnen...

Haben Sie Dank für Ihre Aufmerksamkeit.